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1. Gesundheitsmesse in Heiligenhafen - 24.08.2008

Die 1.Gesundheitsmesse in Heiligenhafen nahm der ASB zum Anlass auf die Notwendigkeit von Ersten-Hilfe-Kenntnissen in theoretischer und praktischer Form hinzuweisen. Die Teilnahme an einem EH-Test wurde von vielen Besuchern des ASB-Standes vor dem "Aktiv-Hus" gern genutzt und auch das Angebot die praktische Wiederbelebung an den Übungspuppen zu testen. Natürlich war auch "Jerry" der Übungshund für Erste Hilfe am Hund mit von der Partie und erntete große Aufmerksamkeit. Zusätzlich zum Ausbildungangebot informierte der Ortsverband über seinen Pflegedienst und das Hausnotrufsystem.

Eröffnet wurde die Messe von Bürgermeister Behncke, Oliver Behncke vom Tourismus-Service, die natürlich auch unseren Stand besuchten sowie Dr. Armbrecht von der REHA Heiligenhafen. (Bild 1 - 3). Gut zusammengearbeitet wurde mit dem Stand der BARMER in unmittelbarer Nähe.

Nachfolgend ein paar Bilder von den ASB-Aktivitäten und vom eingesetzten ASB-Team.

Als Anleitung zur Selbsthilfe kann man den Inhalt des Indien-Aufenthalts von sieben jungen Menschen treffend bezeichnen, die mit Unterstützung des Arbeiter-Samariter-Bundes Schleswig-Holstein von Dezember 2007 bis März 2008 im Dorf Amoor im Bundesstaat Tamil Nadu einen Freiwilligeneinsatz verbrachten.
Der Arbeiter-Samariter-Bund Schleswig-Holstein ist seit zwei Jahren im südindischen Tamilnadu, nahe der Stadt Mamallapuram mit Hilfsprojekten für die dort lebenden Unberührbaren (Dalits) befasst. Auslöser war die Tsunamikatastrophe, Weihnachten 2004, die hier viele Menschen ihr Leben und noch mehr ihre Häuser und ihre Existenzgrundlagen gekostet hat.
Entscheidender Anlass für die Verstetigung der ersten, dringendsten Hilfen, war die Erkenntnis, dass die hier lebenden Betroffenen, mehr als 60 % der Bevölkerung des Bundesstaates Tamilnadu ausmachenden, sogenannten Unberührbaren in hohem Grade unselbständig sind. Die Unterstützungen von außerhalb konnten nur mit maßgeblicher Organisationshilfe gerecht verteilt und nachhaltig gestaltet werden.
Die land- und besitzlosen Dalits können auf kein auch nur halbwegs funktionierendes Gemeinwesen bauen. Auf Grund ihres Jahrhunderte andauernden Sklavenstatus’, ihrer heute de facto weiter bestehenden Leibeigenschaft gegenüber den Großgrundbesitzern und der Beschäftigung nur in einfachster Schwerarbeit und unsauberen Berufen (‚unclean’ occupations) haben die Menschen kaum gesellschaftlichen Zusammenhalt und Eigenständigkeit entwickeln können. Nach wie vor werden sie in allen Bereichen des Lebens benachteiligt. Sie verdienen unterdurchschnittlich, wenn sie überhaupt Geldlohn erhalten, Bildung und Ausbildung sind mangelhaft, weil Schulkinder oftmals arbeiten müssen, statt die schlechten, ihnen zugänglichen staatlichen Schulen zu besuchen, sie sind medizinisch drastisch unterversorgt.
Und hier wollte „Jugend im Ausland“, ein gemeinsames Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes Schleswig-Holstein (ASB) und des Vereins für Kinder-, Jugend- und Soziale Hilfen e.V. (KJSH), ansetzen, um dort gezielt Hilfe zu leisten.
Es wurden verschiedenste Projekte wie der Bau einer Abendschule, die Organisation von medical camps und Krankenhaustransporten oder die Konstruktion eines Spielplatzes verwirklicht, außerdem im Kindergarten mitgearbeitet und Unterricht in Englisch und Erster Hilfe erteilt.
Einen wichtigen Part Ihrer Freiwilligenarbeit vor Ort sehen die sieben „volunteers“ aber auch darin, die Öffentlichkeit über den Alltag und ihre Tätigkeit in Südindien zu berichten.
So werden zwei der Teilnehmer des Jugendprojekts am Montag, 25. August 2008 in den Räumen des Arbeiter-Samariter-Bundes Heiligenhafen in der Tollbrettkoppel einen sicherlich interessanten Vortrag über ihren Indienaufenthalt halten. Die Einladung richtet sich an alle Interessierten Mitbürger und beginnt um 19.00 Uhr. Kosten entstehen nicht. Der ASB Heiligenhafen würde sich über einen großen Teilnehmerkreis freuen.

EINLADUNG

ASB berichtet über Indienhilfe

Montag, 25. August 2008 beim ASB Heiligenhafen