Lübecker Nachrichten 19.02.2008
Heiligenhafener Post 04.04.2008

Starkes Miteinander der Generationen
Ehrenamtmesse lockte rund 3000 Besucher in die Neustädter Gogengroghalle

Von Sylvia Blankenburg - NEUSTADT - Am lautesten trommelte „Typanum“ für das Ehrenamt. Der Club aus Ahrensbök gehörte zu den 110 Organisationen, die diese zweite Ehrenamtmesse in Neustadt als Plattform zur Selbstdarstellung und Mitgliederwerbung nutzten.
Draußen vor der Halle präsentierten sich das THW und die Jäger. Und der ASB Heiligenhafen zeigte, was Rettungshunde können. Drinnen an den Ständen dominierten zwei Themenbereiche: Gesundheit und Naturschutz ...

... Auf der zweiten Ehrenamtmesse klappte das eingeforderte, „generationübergreifende Miteinander“ schon ganz gut. So stießen auch die Aktivitäten, die die Jungen auf der Showbühne und im benachbarten Jugendtreff entfalteten, auf Interesse der älteren Besucher. Und das war für das Organisationsteam ein Grund mehr, mit dieser Ehrenamtmesse rundum zufrieden zu sein. Manfred Rath, Christian Grantz und Andrea Braeger freuten sich über rund 3000 Besucher ...

CP Kelco spendete Laptop
für den Arbeiter-Samariter-Bund

Über eine großzügige Spende kann sich der Arbeiter-Samariter-Bund Heiligenhafen freuen. So überreichte Christian Faecks, Sicherheitsingenieur und Umweltmanagementbeauftragter der Großenbroder Fa. CP Kelco am vergangenen Sonnabend einen Laptop sowie einen Drucker an den Einsatzleiter der Schnelleinsatzgruppe des ASB Heiligenhafen, Michael Mohr. Die Geräte verbessern die Ausstattung des Einsatzleitwagen der SEG erheblich und lassen im Notfall den schnellen Rückgriff auf einsatztechnische Daten zu, was bisher in dieser Form nicht möglich war.

Kurz notiert

Fehmaraner bedrängt von ASB-Werbern

(pl) Drei Mitarbeiter einer Steinburger Werbeagentur, die im Auftrag des ASB Heiligenhafen Mitglieder auf Fehmarn werben sollten, wurden entlassen, weil weil sie ältere Insulaner zur Mitgliedschaft drängen wollten. 

Unterschreiben, sonst kommt kein Krankenwagen

 „Unterschreiben Sie, sonst kommt kein Krankenwagen zu Ihnen“ – mit dieser dreisten Lüge zogen die Männer am vergangenen Wochenende von Tür zu Tür. Daraufhin beschwerten einige Betroffene bei der Agentur.Udo Glauflügel, Geschäftsführer des ASB Heiligenhafen, und der Chef der Agentur für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit (A.M.Ö), Boris-Patrick Vogt, bedauern den Vorfall sehr und reagierten sofort. Die Agentur trennte sich von den drei unseriösen Werbern, die auf Probe engagiert waren. 

Von den Methoden nichts gewusst 

„Wir wussten nichts von den Methoden der drei. So ein Verhalten entspricht absolut nicht unserem Qualitätsanspruch. Wir haben zusammen mit dem ASB einen Verhaltskodex erarbeitet, der es verbietet, Druck auszuüben oder gar zu lügen“, so Vogt.Mittlerweise habe der ASB-Bundesverband ein deutschlandweites Werbeverbot für die drei dreisten Abzocker verhängt.  

Pressespiegel
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Ausbilder Heinz Kloepper